Ziel der Zusammenkunft ist es, das gemeinsame Anliegen zu verfolgen, Wohnungslosigkeit zu bekämpfen und die wohnungspolitischen Angebote im Landkreis Kelheim nachhaltig zu
stärken.
Landrat Neumeyer eröffnete die Veranstaltung und betonte "Unser gemeinsames Anliegen ist der regionale Zusammenhalt und die rasche Unterstützung für Menschen in akuten Wohnungsnotfällen. Nur gemeinsam gelingt es, nachhaltige Lösungen zu schaffen." Der Vorstand der Caritas unterstrich die enge Zusammenarbeit mit Kommunen und sozialen Trägern als Fundament der kommenden Schritte.
Im Zentrum stand die Vorstellung des Projekts "Wohnungsnotfallhilfe" als schneller, zielgerichteter Baustein zur schnellen Unterstützung für Betroffene in besonderen Lebenslagen. Durch dieses Projekt soll wohnungslosen Personen rasch ein geeigneter Versorgungsraum geboten, Übergangslösungen geschaffen sowie Langzeitperspektiven durch Kooperation gesichert werden.
Der Koordinator der Wohnungslosenhilfe Südostbayern, Herr Scheuermann, präsentierte das Modellprojekt "Wohnungsnotfallhilfe" und erläuterte die Zusammenarbeit zwischen kommunaler Verwaltung und der Wohnungsnotfallhilfe. "Das Modellprojekt zielt darauf ab, durch eine enge Zusammenarbeit zwischen der kommunalen Verwaltung und der Wohnungsnotfallhilfe, Hilfen niederschwellig zugänglich zu machen." Er lobte die Zusammenarbeit durch Herr Bader, dem Leiter des Landratsamtes und der Wohnungsnotfallhilfe. Dort sei in sehr kurzer Zeit eine schnelle Kommunikation aufgebaut worden, um Menschen, die durch eine Räumungsklage bedroht wären, zeitnaher zu unterstützen.
Ein Erfahrungsbericht aus dem seit dem 15. Mai 2025 bestehenden Projekt in Saal an der Donau gab Einblicke in die praktische Umsetzung. Frau Schönfeld, die Leiterin der Fachstelle Wohnungsnotfallhilfe, schilderte konkrete Fälle und Erfolge. Sie betonte "Wohnungsnot trifft Menschen oft völlig unerwartet. Unser Ziel ist es, in solchen Momenten schnell und unbürokratisch Sicherheit zu geben - damit niemand ohne Perspektive bleibt.".
Die Verantwortlichen sind überzeugt: Durch enge Kooperation lassen sich Menschen in Wohnungsnot schnell und unbürokratisch unterstützen. Das Modellprojekt zeigt, wie niederschwellige Zugänge und schnelle Kommunikation Sicherheit und Perspektiven schaffen.