Fachstelle für Pflegende Angehörige

Altenpfleger/-in

Viele pflegebedürftige Menschen werden zu Hause betreut. Die Angehörigen, die den kranken Menschen zu Hause versorgen, übernehmen eine Aufgabe, die viel von ihnen fordert. Oftmals geraten pflegende Angehörige an ihre Grenzen, eigene Bedürfnisse treten in den Hintergrund, die Fürsorge für den pflegebedürftigen Menschen wird zum Lebensmittelpunkt.

Die Fachstelle für Pflegende Angehörige hat es sich zur Aufgabe gemacht, pflegenden Angehörigen unterstützend zur Seite zu stehen.

 

Beratung:

  • rechtlich (welche Ansprüche habe ich, Hilfe bei der Antragstellung z.B. Pflegestufe);
  • psychosozial (z.B. was tue ich, wenn meine eigene Belastungsgrenze erreicht ist, Freunde und Angehörige verstehen meine Probleme nicht, meine eigene Familie zerbricht an der Aufgabe "Pflege");

Entlastung:

  • Gesprächskreise landkreisweit;
  • Entlastungsdienste/Nachbarschaftshilfe landkreisweit;
  • Beratung über Entlastungs- und Hilfsangebote (z.B. Verhinderungspflege, Hausnotruf, Essen auf Rädern);

Demenz:

Fragen bei:

  • Beratung über den Umgang mit dem demenzkranken Angehörigen;
  • Betreuungsgruppe für Demenzkranke in Abensberg (jeden Dienstag von 14.00 –- 17.00 Uhr);
  • Vermittlung von Angeboten zur häuslichen Betreuung, gemäß Betreuungsleistungsergänzungsgesetz § 45b SGB XI;
  • Kommunikationskurs für Angehörige Demenzkranker (Edukation = Entlastung durch Förderung der Kommunikation) einmal jährlich, Ort wechselnd, 10 Termine, jeweils 1,5 Stunden;

Beratung in pflegespezifischen Fragen

Sollten Sie Informationen oder Hilfe zu pflegespezifischen Themen benötigen, wenden Sie sich bitte an die Pflegedienstleitung Ihrer Sozialstation.

Egal, ob Sie Fragen zu Pflege, Kosten der Pflege oder den verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten haben – die Pflegedienstleitungen der Sozialstation sind gerne für Sie da.

Es besteht auch die Möglichkeit spezielle Beratungen in Anspruch zu nehmen:

  • häusliche Schulung nach § 45 SGB XI: Wir zeigen Ihnen in Ihrem Zuhause, wie Sie am besten mit Ihrem pflegebedürftigen Menschen umgehen können.
  • Sturzberatung: Gerne kommt eine Mitarbeiterin der Sozialstation ins Haus, um Ihnen Möglichkeiten zur Sturzprävention in Ihrer häuslichen Umgebung aufzuzeigen.
  • Beratungsgespräche der Krankenkassen § 37 SGB XI: Gerne übernehmen wir die gesetzlich vorgeschriebenen Beratungseinsätze, zu denen Sie verpflichtet sind, wenn Sie Pflegegeld erhalten.

Die Beratungsangebote sind grundsätzlich kostenlos.

Ein Senior und eine Pflegerin sitzen auf einem Sofa. / Deutscher Caritasverband e.V./KNA

Pressemitteilung

EduKation - Workshop für Angehörige von demenzkranken Menschen

Im Kurs werden Angehörigen von an demenzleidenden Familienmitgliedern Infos und Tipps im Umgang mit den Erkrankten näher gebracht. Nicht nur der an der Krankheit Betroffene leidet, auch die Angehörigen. mehr