Hilfe vor Ort

Herzlich willkommen

Fachambulanz Kelheim

Die Suchtberater der Caritas Regensburg unterstützen bei allen Fragen zum Thema Sucht und Abhängigkeiten.Die Suchtberater der Caritas Regensburg unterstützen bei Fragen zum Thema Sucht und Abhängigkeiten.

Sie wollen den Umgang mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten verändern. Oder handelt es sich um eine sogenannte nicht stoffgebundene Abhängigkeit: Glücksspiel ist schon lange kein Spiel mehr, Sie hängen zu lange vor dem Computer oder kaufen unnötige Dinge

Was tun wir für Sie?
Wir informieren und beraten zu allen Fragen rund um Abhängigkeit und Suchtverhalten. Wir unterstützen Sie bei Kontakten zum Jugend- oder Sozialamt, zur Arbeitsagentur, zu Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern. Auch bei der Auswahl einer Klink bzw. eines Fachkrankenhauses für die stationäre Entgiftung und Entwöhnung können wir gerne behilflich sein. Der Diözesan-Caritasverband Regensburg unterhält übrigens eine eigene Fachklinik in Haselbach. Zu unseren Angeboten vor Ort gehören Einzelberatung, Selbsthilfegruppen und Kurse. 

Welche Hilfe bekomme ich als Angehöriger?
Sie als Angehöriger sind ein wichtiger Teil der Hilfe für den suchterkrankten oder abhängigen Verwandten oder Freund. In persönlichen Gesprächen nehmen wir uns auch für Sie Zeit und informieren Sie über bestehende Selbsthilfegruppen, Unterstützungs- und Betreuungsmöglichkeiten. Wir bieten Ihnen außerdem Hilfe durch eine langfristige Beratung oder Therapie (Einzel-, Paar-, Familiengespräche).

Beratung und Hilfe für das weitere Umfeld
Neben der Beratung für Betroffene und der Angehörige bieten wir auch Arbeitgebern, Unternehmen, Lehrern, Ärzten und weiteren Personen des weiteren Umfelds Hilfe und Unterstützung. Wir beraten Arbeitgeber über den Umgang mit Suchtproblemen am Arbeitsplatz und arbeiten mit Unternehmen und Firmen bei der Rehabilitation von betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammen. Aktuell laufen zahlreiche Kooperationen in einigen Fachambulanzen mit Schulen, Kindergärten, Heimen, Arztpraxen und Kliniken, wo wir zum Thema Sucht sensibilisieren möchten. Neue Kooperationspartner sind herzlich willkommen. Treten Sie einfach mit uns in Kontakt.

Die Beratung der Suchthilfe der Caritas Regensburg ist für den Hilfesuchenden kostenlos. Wir garantieren in der Zusammenarbeit Verschwiegenheit, Freiwilligkeit und auf Wunsch auch Anonymität.

Unser Angebot

Beratung bei allen Fragen rund um Substanzmissbrauch und Sucht

Wir beraten zu folgenden Themen:
Alkohol, Nikotin, Medikamente, illegale Drogen, Essstörungen, Spielsucht und substanzungebundene Süchte  wie Spielsucht, Kaufsucht und pathologische Mediennutzung an PC und Smartphone.

In der Beratung können Sie mit fachlicher Unterstützung im vertrauten Rahmen über Ihre Situation nachdenken, eine Entscheidung finden und die nächsten Schritte planen. 

Dazu gehört zum Beispiel die Klärung folgender Fragen:

  • Bin ich abhängig oder nicht?
  • Möchte ich etwas an meinem Konsum von Alkohol, Drogen und / oder Medikamenten verändern oder nicht?
  • Welche Hilfen gibt es auf dem Weg meiner Veränderung?
  • Welcher Weg ist für mich der Geeignete?

Die Beratung ist für Sie kostenlos und ergebnisoffen.

Die Beratungsgespräche finden in der Regel in Form von Einzelgesprächen statt. Je nach individueller Situation können auch Paargespräche, Familiengespräche und/oder Gespräche mit weiteren Bezugspersonen stattfinden. Ihre Beraterin oder Ihr Berater stimmt mit Ihnen die Anzahl und die Häufigkeit der Beratungsgespräche individuell ab.

Die Beratung ist kostenfrei und unverbindlich. Alle Inhalte stehen unter Schweigepflicht. Rufen Sie einfach an und wir vereinbaren einen Termin!

Essstörungen

Welche Verhaltensweisen könnten auf eine Essstörung hinweisen?

  • Gewichtsverlust, Gewichtszunahme oder Gewichtsschwankungen
  • Ständige Gedanken an Essen, Kalorien und Gewicht
  • Wechsel zwischen viel essen und Diäten
  • Stimmung ist abhängig von der Waage und dem Gewicht
  • Selbst ausgelöstes Erbrechen
  • Exzessives Sporttreiben, um Kalorien zu verbrennen

Wenn Sie sich über Ihr Essverhalten oder das Ihres Angehörigen Sorgen machen, können Sie ein Einzelgespräch vereinbaren, in dem gemeinsam nach Lösungen gesucht werden kann. Wir informieren über Therapieangebote und Gruppen und begleiten Sie auf dem für Sie geeigneten Weg.

Glücksspielsucht

Die Fachambulanz Kelheim ist Mitglied im "Kompetenznetzwerk Glücksspielsucht" der Landesstelle Glückspielsucht in Bayern. In diesem Zusammenhang stehen wir im Austausch mit anderen Beratungsstellen und stationären Einrichtungen, in denen Menschen mit Spielproblemen beraten werden können. 

Welche Verhaltensweisen könnten auf eine Glückspielsucht hinweisen?

  • Das unwiderstehliche Verlangen immer wieder spielen zu müssen
  • Nicht mehr aufhören zu können nach dem man anfängt zu spielen
  • Immer höhere Einsätze zu setzen
  • Wenn das Spielen eingeschränkt wird, gereizt und unruhig zu sein
  • Weiterzuspielen, obwohl die negative Folgen bekannt sind
  • Immer größeren Aufwand für die Beschaffung von Geld und die Planung von Spielunternehmungen zu betreiben

Wenn Sie sich über Ihr Spielverhalten oder das Ihres Angehörigen Sorgen machen, können Sie ein Einzelgespräch vereinbaren, in dem gemeinsam nach Lösungen gesucht werden kann. Wir informieren über Therapieangebote und Gruppen und begleiten Sie auf dem für Sie geeigneten Weg.

Online-Beratung

Sie haben Probleme im Umgang mit Alkohol, Nikotin, illegalen Drogen oder Medikamenten, zeigen problematisches Spielverhalten oder leiden an einer Essstörung? Sie machen sich Sorgen um betroffene Angehörige oder Bekannte und wollen schnell und unkompliziert Rat suchen? Dann kann die erste Kontaktaufnahme anonym und kostenlos auch über die Online-Beratung der Caritas-Fachambulanz Kelheim stattfinden.

Wie?

  • jederzeit
  • allerorts
  • anonym
  • kostenlos
  • unverbindlich

Melden Sie sich einfach anonym auf der Homepage (www.caritas.de/onlineberatung) an. Danach können Sie ihr Anliegen schildern und versenden. Innerhalb von 48 Stunden erhalten sie eine kompetente Antwort.

Berater/-innen
Veronika Pritscher, Psychologin (M.Sc.)
Laura Schmitt, Sozialpädagogin (B.A.)
Robert Hadyna, Sozialpädagoge (B.A.)

Aufsuchende Beratung in Krankenhäusern

Auch während eines Krankenhausaufenthalts ist eine Beratung möglich. Betroffene und Angehörige können in der Goldbergklinik Kelheim Kontakt über den Sozialdienst des Krankenhauses zu uns aufnehmen und einen Termin vor Ort vereinbaren.

Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen

Die Fachambulanz ist bemüht um den gegenseitigen Austausch und die Vernetzung mit Selbsthilfegruppen. Zum anderen möchten wir auch für die Betroffenen eine Brücke schlagen, um den Kontakt zur Selbsthilfegruppe zu erleichtern. Alle Termine und Angebote der Selbsthilfegruppen im Landkreis können auf einem von der Fachambulanz erstellten und laufend aktualisierten Flyer eingesehen werden. Damit erhalten Hilfesuchende einen komprimierten Überblick über die Selbsthilfegruppen im Landkreis Kelheim.

Wenn Sie Interesse an diesem Informationsblatt sowie Fragen zu Selbsthilfegruppen haben, informieren wir Sie gerne.

Ambulante Nachsorge nach einer stationären Rehabilitation

Haben Patienten eine stationäre Langzeitbehandlung zur Entwöhnung von Alkohol und/oder Medikamenten erfolgreich abgeschlossen, wird empfohlen, die begonnene Abstinenz im Rahmen einer Weiterbehandlung zu festigen.

Die Fachambulanz Kelheim bietet eine Ambulante Nachsorge im Umfang von zunächst drei Monaten an. Eine Verlängerung ist möglich. Der Antrag auf Ambulante Weiterbehandlung können sie bereits während ihres Fachklinikaufenthaltes an den jeweiligen Kostenträger stellen.

Eine Ambulante Nachsorge nach einer Rehabilitation umfasst in unserer Fachambulanz Einzel- und Gruppengespräche sowie Angehörigengespräche.

Unabhängig von der Dauer einer Ambulanten Nachsorge geht es darum, das Leben ohne Suchtmittel zu gestalten. Dabei wollen wir Ihnen helfen,

  • Ihre Abstinenz weiterhin zu stabilisieren,
  • neu erlernte Verhaltensweisen zu festigen,
  • persönliche Ziele zu verfolgen und
  • Krisen zu bewältigen.

Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie einfach bereits während Ihres Aufenthaltes in der Rehabilitation mit uns Kontakt auf.

Ambulante Weiterbehandlung nach einer stationären Rehabilitation

Haben Patienten eine stationäre Langzeitbehandlung zur Entwöhnung von Alkohol und/oder Medikamenten erfolgreich abgeschlossen, wird empfohlen, die begonnene Abstinenz im Rahmen einer Weiterbehandlung zu festigen, welche sich in ihrer Dauer von der Ambulanten Nachsorge unterscheidet.

Die Fachambulanz Kelheim bietet eine Ambulante Weiterbehandlung im Umfang von zunächst sechs Monaten an. Eine Verlängerung ist möglich. Einen Antrag auf Ambulante Weiterbehandlung können Sie bereits während Ihres Fachklinikaufenthaltes an den jeweiligen Kostenträger stellen.

Eine Ambulante Weiterbehandlung bzw. Nachsorge nach einer Rehabilitation umfasst in unserer Fachambulanz Einzel- und Gruppengespräche sowie Angehörigengespräche.

Unabhängig von der Dauer einer Ambulanten Weiterbehandlung geht es darum, das Leben ohne Suchtmittel zu gestalten. Dabei wollen wir Ihnen helfen,

  • Ihre Abstinenz weiterhin zu stabilisieren,
  • neu erlernte Verhaltensweisen zu festigen,
  • persönliche Ziele zu verfolgen und
  • Krisen zu bewältigen.

Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie einfach bereits während Ihres Aufenthaltes in der Rehabilitation mit uns Kontakt auf.

Ambulante Rehabilitation

Das Angebot der Ambulanten Rehabilitation richtet sich an alkohol- oder medikamentenabhängige Erwachsene. Sie ist geeignet, wenn die seelischen, körperlichen und sozialen Störungen in Folge einer Sucht noch nicht so ausgeprägt sind, so dass eine ambulante Behandlung Erfolg verspricht und eine stationäre Behandlung nicht oder nicht mehr erforderlich ist.

Die Fachambulanz Kelheim bietet eine Ambulante Rehabilitation im Umfang von zunächst sechs  Monaten an. Eine Verlängerung ist möglich. Den Antrag auf Ambulante Rehabilitation können Sie in Zusammenarbeit mit der Fachambulanz an den jeweiligen Kostenträger stellen.

Eine Ambulante Rehabilitation umfasst in unserer Fachambulanz Einzel- und Gruppengespräche sowie Angehörigengespräche. Die Teilnehmer können ihren beruflichen und privaten Verpflichtungen weiter nachkommen. Die Teilnahme an therapeutischen Gruppen ist hierbei jedoch einzuplanen.

Unabhängig von der Dauer einer Ambulanten Rehabilitation geht es darum, das Leben ohne Suchtmittel zu gestalten. Dabei wollen wir Ihnen helfen, 

  • Ihre Abstinenz weiterhin zu stabilisieren,
  • neu erlernte Verhaltensweisen zu festigen,
  • persönliche Ziele zu verfolgen und
  • Krisen zu bewältigen.

Wenn Sie Interesse haben, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.

Therapeutische Gruppe zur Ambulanten Rehabilitation

Ein fester Bestandteil der Ambulanten Rehabilitation und Weiterbehandlung an der Fachambulanz Kelheim ist die therapeutische Gruppe, die wöchentlich stattfindet. Hierbei geht es nicht vorrangig um das Thema Alkohol oder Medikamente. Vielmehr steht hier die Aufarbeitung der eigenen Herkunft und Lebensgeschichte im Mittelpunkt. Das eigene Verhalten wird reflektiert, bereits vorhandene Ressourcen werden bewusst gemacht und neue Fähigkeiten und Kenntnisse erworben. So entwickeln die Teilnehmer angemessene Lösungsstrategien für auftretende Konfliktsituationen.

Viele Teilnehmer gelangen beim Besuch dieser Gruppe zu neuen Sichtweisen, Erkenntnissen und Fähigkeiten mit positiven Auswirkungen auf ihre allgemeine Lebenssituation.

Offener Kaffeetreff

Der Offene Kaffeetreff bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen das zu machen, worauf man Lust hat, die eigenen Interessen und Fähigkeiten mit anderen zu teilen oder neue Anregungen zur Freizeitgestaltung zu finden. Informieren sie sich auch über die Gemeinsam-Aktiv-Gruppe. Der Flyer kann unter unserem Aktuellen Angebot heruntergeladen werden.

Termin und Zeit
Ab November 2018 dienstags zwischen 15.00 und 17.00 Uhr

Ort
Caritas-Sozialzentrum
Erdgeschoss, Besprechungsraum der Geschäftsstelle
Pfarrhofgasse 1
93309 Kelheim
Telefon 09441 / 50 07 42

Beraterin
Laura Schmitt, Sozialpädagogin (B.A.)

Vorbereitungskurs zur MPU – Medizinisch-Psychologische-Untersuchung

Dieser Kurs ist für Personen, die ihren Führerschein speziell aufgrund von Alkoholkonsum verloren haben. Der Führerscheinverlust aufgrund des Konsums illegaler Drogen wird von diesem Kurs nicht behandelt. In neun Gruppensitzungen werden Informationen zur MPU, zur Wirkungsweise von Alkohol und der Entstehung einer Alkoholabhängigkeit gegeben. Die Teilnehmer setzen sich mit ihrer Alkoholfahrt, den persönlichen Gründen für ihren Alkoholkonsum und den Veränderungen auseinander, die sich im Laufe der Abstinenzzeit einstellen.

Die zehnte Sitzung findet in Form eines Einzelgesprächs statt, so dass nochmal auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden kann. Die Teilnahme an den neun Kursstunden sowie das Abschlussgespräch sind Kostenpflicht.

Termin und Zeit
Dienstags alle zwei Wochen vom 6.11.2018 bis zum 12.3.2018 von 16.30 – 18.00 Uhr;
insgesamt neun Gruppenstunden und ein Einzelcoaching mit Termin nach Absprache.

Ort 
Fachambulanz für Suchtprobleme
Caritas-Sozialzentrum
Erdgeschoss, Besprechungsraum der Geschäftsstelle
Pfarrhofgasse 1
93309 Kelheim
Telefon 09441 / 50 0742

Kosten 
550,00 Euro

Leitung 
Veronika Pritscher, Psychologin (M.Sc.)
Hadyna Robert, Sozialpädagoge (B.A.)

Die Mitarbeiter der Fachambulanz Kelheim

Unser Team

Christine Gais

Christine Gais
Dipl.
-Sozialpädagogin (FH)
Sozialtherapeutin
Leiterin der Beratungsstelle

      

 

 

Gerhard Chmielewski

Dr. med. Gerhard Chmielewski
Arzt auf Honorarbasis
Schwerpunkte:
Forensische Psychiatrie, Verhaltenstherapie Paar- und Familientherapie, Sexualtherapie, Verkehrsmedizinische Qualifikation, Suchtmedizinische Grundqualifikation (mehr Informationen zu Dr. Chmielewski finden Sie unter www.gchm.eu)

  

Veronika Pritscher

Veronika Pritscher
Psychologin (M.Sc.)

 

   

 

Schmitt Laura

Laura Schmitt
Sozialpädagogin (B.A.)

 

 

  

Katharina Pfaff

Katharina Pfaff
Sozialpädagogin (B.A.)

   

   

 

Robert Hadyna

Robert Hadyna
Sozialpädagoge (B.A.)

 

 

 

Diana Adlhoch

Diana Adlhoch
Verwaltungsangestellte