Unser Profil

Leitlinien

  1. Als lebendige Wesensäußerung der Katholischen Kirche übernehmen wir, die Caritas-Sozialstation, im Auftrag der Pfarrgemeinde die pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung von alten, kranken und behinderten Menschen. Ergänzend hierzu bieten wir eine umfassende Beratung an bzw. vermitteln diese. Das Leitbild des Caritasverbandes für die Diözese Regensburg bildet die Grundlage für unseren Dienst.
  2. Bei der Erfüllung unserer Aufgaben arbeiten wir eng mit den angeschlossenen Einrichtungen, Diensten und Kirchengemeinden zusammen.
  3. Die Grundlage für unseren Dienst bildet das christliche Menschenbild, welches die Würde und Einzigartigkeit menschlichen Lebens achtet.
  4. Die Dienste arbeiten nach den professionellen Grundsätzen und geschehen unabhängig von Religionszugehörigkeit und Weltanschauung.
  5. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen sich von einem Gesundheits- und Pflegeverständnis leiten, das auf den ganzen Menschen individuell ausgerichtet ist
  6. Die Durchführung der Pflege orientiert sich am Pflegeprozess unter Einbeziehung möglichst aller Aspekte, die das Leben eines Menschen beeinflussen, wie z.B. Bedürfnisse, Fähigkeiten, Biographie, soziales Umfeld, Interessen, Religion, Ressourcen etc.
  7. Über die gesetzlichen Gegebenheiten hinaus orientiert sich unser Angebot an den Bedürfnissen und Notwendigkeiten der Menschen, die unsere Leistung in Anspruch nehmen.
  8. Wir gewährleisten eine fachlich kompetente und bedarfsgerechte Pflege nach den allgemein anerkannten Stand medizinisch-pflegerischer Erkenntnisse zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen. Wir beschäftigen überwiegend Pflegefachkräfte.
  9. Wir respektieren, fördern und erhalten dabei soweit als möglich die individuelle Lebenssituation und die Selbstversorgungskompetenz des Pflegebedürftigen.
  10. Unser Ziel ist es, eine größtmögliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Betroffenen in ihrer Lebensführung zu erhalten, deren Gesundheit zu fördern, die soziale Integration zu unterstützen.
  11. Wir beraten, leiten an und begleiten Angehörige und an der Betreuung beteiligte Personen.
  12. Unser besonderes Anliegen ist es, Schwerkranke, Sterbende und deren Angehörige zu begleiten; den Sterbenden ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt und ein Abschiednehmen zu ermöglichen.

Stand: 17.8. 2015

 

Qualitätssicherung

Durch unsere Zugehörigkeit zum Caritasverband Regensburg als Spitzenverband steht uns für die Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität für unseren Dienst eine Reihe von Möglichkeiten offen. Wir beteiligen uns regelmäßig an der Arbeitsgruppe "Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung", die vom Referat "Fachberatung sozialpflegerische Dienste" des Caritasverbandes Regensburg geleitet wird. Auf dieser Ebene wurde unser Qualitätshandbuch entwickelt, das unseren "Caritasstandard" darstellt. Über diese Einrichtung nehmen die Pflegedienstleitungen ebenso zweimal jährlich an der Leiterkonferenz teil.

Auf Landkreisebene besprechen sich die Pflegedienstleitungen, die Mitarbeiterin der Fachstelle für pflegende Angehörige, die Qualitätsmanagementbeauftragte und der Geschäftsführer einmal monatlich. Ein seit 2010 vierteljährlich eingerichteter Qualitätszirkel auf Landkreisebene beschäftigt sich mit der Umsetzung der Qualitätsstandards.

Regelmäßige interne und externe Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter/innen sind uns sehr wichtig und selbstverständlich.

Den Mitarbeiter/innen steht geeignete Fachliteratur (Fachbücher und Fachzeitschriften) zur Verfügung.
Zur Sicherung und Verbesserung unserer Qualität gehören ebenso regelmäßige Dienstbesprechungen mit Fallbesprechungen, Pflegevisiten, Zufriedenheitsbefragungen unserer Kunden und ein Beschwerdemanagement.

Sterbe- und Trauerbegleitung

Trauer

Der besondere Umgang mit Angehörigen verstorbener Patienten ist den Sozialstationen der Caritas Kelheim ein besonderes Anliegen. Aus diesem Grund wurde ein Konzept entwickelt, um Angehörige nach dem Tod eines geliebten Menschen nicht alleine zu lassen.

Die Schwester übergibt den Angehörigen nach dem Tod eines von der Sozialstation betreuten Menschen eine Kerze. Diese Kerze symbolisiert die Gemeinsamkeit. Oftmals begleitet die Schwester eine Familie über Jahre, so entsteht auf beiden Seiten das Gefühl, auf eine spezielle Art miteinander verbunden zu sein. Die Kerzen werden an Weihnachten bei den Angehörigen und der Sozialstation entzündet und es wird gemeinsam den verstorbenen Patienten gedacht.

Des Weiteren erhält jeder verstorbene Patient seine eigene Seite in einem Gedenkbuch, welches in der Caritas Sozialstation ausliegt. Einmal jährlich findet ein Gottesdienst statt, zu dem alle Angehörige, der im Jahr zuvor verstorbenen Patienten, eingeladen werden. Nach dem Gottesdienst haben die Angehörigen Zeit zum Austausch und auch die Möglichkeit, die Seite Ihres Angehörigen im Kondolenzbuch zu gestalten und zu ergänzen. Eigene Gedanken und Gefühle können mit eingebracht werden und gemeinschaftlich wird nochmals der Verstorbenen gedacht.