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Stand: 28.08.2017

Sozialstationen

Zuhause in den eigenen vier Wänden bleiben

Zuhause ist es am Schönsten. Zuhause ist es am Schönsten. Ingo Bartussek, Adobe Stock

Für Senioren im Landkreis Kelheim, die auf Unterstützung und ambulante Pflege im Alter angewiesen sind, treten dann die Sozialstationen der Caritas Kelheim an 365 Tagen im Jahr ein. Die Caritas-Fachkräfte helfen dabei, dass ältere Menschen so lange als möglich in ihrem Zuhause bleiben können. Die Pfleger helfen beim Ankleiden und Waschen, wechseln mit Vorsicht Verbände, legen die richtigen Medikamente bereit - das häufig mehrmals am Tag. Die Mitarbeiter der Caritas Kelheim gehen auf ihre Schützlinge ein und werden wie ein fester Teil der Familie behandelt. So wird auch die Beratung für pflegende Angehörige und ebenso die gerontopsychiatrische Beratung für ältere Menschen mit psychischen Problemen gerne angenommen.

Für die Pflege der fünf Caritas-Sozialstationen in Abensberg, Bad Abbach, Kelheim, Mainburg und Riedenburg bewerte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) die Leistungen mit ausgezeichneten Noten. Die Gesamtnote der jeweiligen Sozialstation errechnete sich aus den Bereichen pflegerische Leistungen, ärztlich verordnete pflegerische Leistungen, Dienstleistung und Organisation. Durchweg erhielten die Caritas-Sozialstationen vom MDK die Note sehr gut. Ausgenommen die Sozialstation Bad Abbach, diese ist mit einer Note von 1,5 knapp an der Bestleistung vorbei. Im Rahmen der Kundenzufriedenheit erhielt die Ambulante Pflege der Caritas Kelheim für jeden Standort eine glatte Eins.

"Wir haben es schwarz auf weiß, unsere Pflegedienstleistung ist ausgezeichnet!" freut sich der Geschäftsführer der Caritas Kelheim Hubert König. "Die MDK-Note freut uns natürlich sehr. Dennoch sagt sie nichts darüber aus, was uns wirklich wichtig ist. Pflege ist für uns mehr als eine Dienstleistung, wir verstehen uns als Teil einer Gemeinschaft aus engagierten, ehrenamtlichen Helfern, Angehörigen und Fachkräften", erklärt Gudrun Staudigl, Pflegedienstleitung Sozialstation Riedenburg. So bietet die Caritas Kelheim auch geschulte Laienhelfer zur Betreuung von Demenzkranken oder Gesprächskreise für Pflegende Angehörige an. In der Gesprächsgruppe können sich die Angehörigen von an Demenz erkrankten Menschen zum Beispiel über den Pflegealltag austauschen. 

Seit 2011 findet die Qualitätsüberprüfung des MDK einmal jährlich unangemeldet in den fünf Sozialstationen der Caritas Kelheim statt und ist vom Gesetzgeber seither vorgeschrieben. Die Benotung erfolgt im Schulnotensystem und setzt sich aus vielen, verschiedenen Einzelkriterien zusammen. Bei dieser umfangreichen Überprüfung wurden hinsichtlich der Kundenzufriedenheit Rückmeldungen nicht nur von den Kunden, sondern auch von deren Angehörigen eingeholt. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung hat sich vor Ort bei den Menschen ein Bild von der Arbeit der Caritas-Mitarbeiter gemacht.

Wer sich für einen Pflegedienst entscheiden muss, braucht dazu weitere unterstützende Informationen, weswegen allein betrachtet die Benotung durch den MDK nicht ausreicht. Aus diesem Grund gibt es in allen Altenhilfeeinrichtungen der Caritas professionelle Beratung zum Nulltarif. So stehen auch die fünf Sozialstationen sowie die Fachstelle für Pflegende Angehörige mit Rat und Tat allen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen zur Seite. Die Caritas Kelheim möchte, dass ihre Pflegekunden bestenfalls für immer in ihrem Zuhause bleiben können. 


Weitere Informationen unter:

Sozialstation Abensberg, Reinhilde Schachtschneider: 09443/918 42 20 

Sozialstation Bad Abbach, Philipp Fröhler: 09405/960 54

Sozialstation Kelheim, Cornelia Beer: 09441/50 07 33 

Sozialstation Mainburg, Theresa Baum: 08751/845 59 99 

Sozialstation Riedenburg, Gudrun Staudigl: 09442/900 92

Fachstelle für pflegende Angehörige, Stephanie Wöhrl: 09443/918 42 25