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Stand: 13.02.2019

Hilfe bei Demenz

Ein Jahrzehnt im Einsatz

Hilfe für Demenzkranke und deren Angehörige

Gabrielle Daller für AbensbergGabrielle Daller für Abensbergprivate Aufnahme

In enger Zusammenarbeit schulte die Fachstelle für pflegende Angehörige der Caritas Kelheim mit der Deutschen Alzheimergesellschaft erstmals im Jahr 2011 Ehrenamtliche im Umgang mit demenzkranken Menschen. Demnach war es der Caritas Kelheim bereits vor ein Anliegen, Demenzkranke und deren Angehörige im Alltag zu unterstützen. Nach erfolgreichem Kurs-Abschluss sind die Laienhelfer im häuslichen Umfeld der Erkrankten oder als Unterstützung in den Betreuungsgruppen, das "Café Memory" für Demenzkranke tätig. Die ehrenamtliche Hilfe bietet die Caritas Kelheim landkreisweit an. 

Viele der Laienhelfer engagieren sich bereits seit einigen Jahren und mit viel Freude in ihrem Ehrenamt. Es ist ein Geben und Nehmen, die Laienhelfer werden oft ein wichtiger Bestandteil im Leben der Menschen. Die Intentionen der Laienhelfer sind vor allem helfen, unterstützen und auch etwas zurückgeben. "Ich habe viel Glück im Leben erfahren und davon möchte

Marga Wollschläger für KelheimMarga Wollschläger für Kelheimprivate Aufnahme

ich etwas zurückgeben", beschreibt Marianne Singer-Gallena, die sich im Bereich Bad Abbach engagiert, ihre Arbeit als ehrenamtliche Helferin für Demenzkranke. Marga Wollschläger, die mit weiteren Laienhelfern das Gebiet Kelheim abdeckt, ist es wichtig in schweren Zeiten positiv zu bleiben, miteinander Lachen zu können und Spaß zu haben.

Bei den regelmäßigen Treffen der Betreuungsgruppen in Abensberg, Bad Abbach und Mainburg erleben Menschen mit Demenz unterhaltsame Stunden in entspannter Atmosphäre. Soziale Kontakte, feste Abläufe und gelebte Gemeinschaft sind wichtig für jedermensch und tun gut. Gemeinsames Kaffeetrinken, singen, basteln, spielen und Geschichten erzählen sind eine willkommene Abwechslung im Alltag. Aber auch zu Hause können die ehrenamtlichen Laienhelfer in den Gebieten Abensberg, Bad Abbach, Kelheim und Mainburg die pflegenden Angehörigen bei der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen unterstützen. Sie betreuen und helfen den Pflegebedürftigen, wodurch Angehörige eine stundenweise Entlastung und Zeit für eigene Bedürfnisse erhalten. 

Marianne Brücklmaier für MainburgMarianne Brücklmaier für Mainburgprivate Aufnahme

Mit den demenzkranken eine schöne Zeit verbringen ist auch die oberste Prämisse von Gabriele Daller, Bereich Abensberg, und Marianne Brücklmaier, Bereich Mainburg. Beide freuen sich darüber, den Angehörigen Entlastung zu bieten. Viele Laienhelfer sind seit Tag eins noch immer mit Freude an der ehrenamtlichen Arbeit. Marianne Brücklmaier, die ihr Ehrenamt 2011 begann, ist mit Marga Wollschläger, seit 2012 dabei, eine von den Ersten. Eines teilen jedoch alle Laienhelfer, egal wie lange sie sich bereits für das Amt engagieren: Die Freude daran und die Begegnung mit demenzkranken Menschen. Aufgrund der anhaltenden Pandemie ist der Einsatz der Laienhelfer momentan erst ab einer Inzidenz von unter 100 gestattet, dabei gelten strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Die Sicherheit aller Beteiligten hat höchste Priorität. Lebensqualität und Freude, die uns Begegnungen und Unterhaltungen geben, dürfen jedoch nicht zu kurz kommen. 

Marianne Singer-Gallena für Bad AbbachMarianne Singer-Gallena für Bad Abbachprivate Aufnahme

Eine neue Möglichkeit der Kontaktaufnahme bietet die Fachstelle für pflegende Angehörige nun online unter https://beratung.caritas.de/leben-im-alter. Weitere Infos über Stephanie Bader, Fachstelle für pflegende Angehörige, unter 0176/43 36 79 92 oder s.bader@caritas-kelheim.de.