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Stand: 28.08.2017

Pflege

Gertrud Enzinger nimmt Abschied

Stefan Schmidberger, Gertrud Enzinger, Pfarrer Josef Paulus, Regina Niederer, Bürgermeister Josef Reiser, Hauswirtschaftsleiterin Katharina Lang und Dr. Robert Seitz, Leiter der Fachabteilung beim CarStefan Schmidberger, Gertrud Enzinger, Pfarrer Josef Paulus, Regina Niederer, Bürgermeister Josef Reiser, Hauswirtschaftsleiterin Katharina Lang und Dr. Robert Seitz, Leiter der Fachabteilung beim Caritasverband Regensburg.Caritas Regensburg

Gertrud Enzinger hat drei Jahrzehnte in verschiedenen Positionen bei der Caritas Regensburg gearbeitet, die längste Zeit als Heimleiterin im Caritas Alten- und Pflegeheim St. Michael in Mainburg. Zum 1. Juni übergab sie die Leitung des Hauses an ihre Nachfolgerin Regina Niederer. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Heimes haben ihr nun eine emotionale Abschiedsfeier bereitet. Hauswirtschaftsleiterin Katharina Lang übernahm mit Herzblut die Federführung für Organisation dieser Feier. 


Menschen auf ihrem oft letzten Lebensabschnitt zu begleiten, das war Enzingers Profession und gleichzeitig auch Passion. "Unermüdlich setzen sie sich für das Wohlbefinden der ihnen anvertrauten Menschen ein", sagte Stefan Schmidberger, Personalchef des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg, in seiner Dankansprache. Die Caritas Regensburg ist Betreiber des Mainburger Pflegeheimes. 30 Jahre sei Enzinger im Dienst der Caritas gewesen. Jede Herausforderung in der Pflege und Betreuung habe Enzinger ganz im Sinne der Caritas (Nächstenliebe) angenommen und immer wieder mit Bravour gemeistert. Sie bleibt der Caritas aber in gehobener Position erhalten. Sie ist nun ehrenamtliches Mitglied im Vorstand des Diözesan-Caritasverbandes Regensburg - als starke Stimme für die Menschlichkeit.


Auch Mainburgs erster Bürgermeister Josef Reiser und Pfarrer Josef Paulus schlossen sich den lobenden Worten an und dankten der scheidenden Heimleiterin für ihr unermüdliches Engagement. Eine "Institution" gehe nun von Bord. Das Erbe Enzingers wurde aber in gute Hände gelegt. Regina Niederer folgte ihr als Heimleiterin nach. Wie ihre Vorgängerin kam sie auf Umwege in die Altenpflege: Sie ist gelernte Krankenschwester und machte nach ihrer Ausbildung den Bachelor in Pflegemanagement sowie den Master in angewandten Sozial- und Bildungswissenschaften. Auch für sie, die Wissenschaft und Praxis vereint, ist die Pflege mehr als ein Job.