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Stand: 13.02.2019

Carida und Tafel

100 Prozent elektrisch

Ein E-Mobil für die Caritas

Das Caritas-E-Mobil konnte durch das Mitwirken vieler Spender und Sponsoren realisiert werden. Das Caritas-E-Mobil konnte durch das Mitwirken vieler Spender und Sponsoren realisiert werden. Sylvester Wittenzellner, Caritas Kelheim

35 Spender und Sponsoren ermöglichten der Caritas Kelheim die Anschaffung eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs. Als Gegenleistung wird für fünf Jahre mit einer Werbefläche auf dem E-Mobil für die Unternehmen geworben. Gemeinsam mit dem Unternehmen Riedel & Kaiser aus Deggendorf wurden die Sponsoren gefunden. Das Vorgängerfahrzeug leistete über acht Jahre treuen Dienst für die Kelheimer Tafel und gemeinnützige Gesellschaft Carida der Caritas Kelheim - auch das vorherige Modell wurde mit Unterstützung von Riedel & Kaiser angeschafft.

Nun ist der Wohlfahrtsverband stolz auf sein nachhaltiges, energieeffizientes und sparsames E-Mobil - welches ideal zur Caritas passt. Die stellvertretende Geschäftsführerin der Caritas Kelheim, Tina Rosenhammer, dankt den Spendern wie auch Sponsoren für die großzügigen Zuwendungen, ohne deren Engagement dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre. Die Carida und die Kelheimer Tafel können ihre Transportfahrten im Landkreis Kelheim jetzt umweltschonend durchführen.

Carida beschäftigt über 90 Personen mit Handicap an vier Standorten in Abensberg und Kelheim. Neben einem Lebensmittelladen werden zwei Second-Hand-Kleiderläden und mehrere Zuverdienstprojekte betrieben - unter anderem mit einer kleinen Wäscherei, Montageabteilung, Holzwerkstatt sowie Haus- und Gartenservice. Das Fahrzeug ist im Einsatz für beispielsweise Warentransporte oder die Abholung von Lebensmittelspenden für die Tafel.

Die Fahrer sind ehrenamtliche Helfer oder Beschäftigte des Inklusionsunternehmens. "Alle Fahrer sind trotz anfänglicher Skepsis mittlerweile sehr begeistert vom elektrischen Fahren", freut sich Tina Rosenhammer. Mit einer Reichweite von 200 Kilometer ist das E-Mobil im gesamten Landkreis unterwegs. Neben dem Umweltaspekt werden außerdem gut zwei Drittel an Kosten im Vergleich zum dieselbetriebenen Vorgänger gespart. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner segnete das Elektromobil und bat um Schutz für alle Insassen.