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Stand: 13.02.2019

Ambulante Pflege

Sich verlassen können

Caritas würdigte ihre Mitarbeiter

Bernhard Lederle (links) bringt fast täglich Essen zu den Kunden des Caritas-Mahlzeitendienstes: Ein Job, der Anerkennung verdient. Bernhard Lederle (links) bringt fast täglich Essen zu den Kunden des Caritas-Mahlzeitendienstes: Ein Job, der Anerkennung verdient. Viola Keil, Caritas Kelheim

Über 200. Mal jährt sich am 12. Mai der Geburtstag von Florence Nightingale, der Reformerin in der modernen westlichen Krankenpflege. Ihr Geburtstag fällt in eine Zeit, in der wir von Nightingale und ihren Errungenschaften besonders profitieren. Die Corona-Krise hat die Pflegenden - ob Angehörige oder die Fachkräfte in Kranken-, Alten- oder Kindereinrichtung - für sich eingenommen. Offensichtlich ist heute, dass die Betroffenen für ihre Arbeit am Menschen Anerkennung verdient haben - das nicht erst seit der Ausnahmesituation um die Corona-Pandemie. Viele erfuhren am eigenen Leibe, was gute Pflege bedeutet, und wie abhängig jeder vom Fachpersonal ist, welches sich in den Gesundheitseinrichtungen um Erkrankte oder Bedürftige kümmert. Ohnegleichen vollbringen die Menschen im Pflegeberuf, aber auch zu Hause an ihren Liebsten, großartige Leistungen und verdienen zurecht mehr Achtung auf vielfältigere Weise.

Nach über einem Jahr und zum Tag der Pflege am 12. Mai kann die Caritas Kelheim ihren Pflegemitarbeitern gratulieren und Dank aussprechen. Großer Eifer und Einsatz der Mitarbeiter war ausschlaggebend, dass kein Patient in den vergangenen Monaten alleine blieb, der auf die Ambulante Pflege der Caritas Kelheim angewiesen war. "Einige Patienten waren dankbar, weil wir am Ende die einzigen waren, die noch da waren, als andere Institutionen auf Distanz gehen mussten", blickt die Pflegedienstleitung Reinhilde Schachtschneider von der Caritas-Sozialstation Abensberg auf die noch immer intensive Situation zurück. Wichtig ist nach wie vor, dass niemand in dieser außergewöhnlichen Zeit abgewiesen wird.

Die Abstimmung zwischen den Sozialstationen und Qualitätsmanagerin Petra Kammermeier, Ambulante Pflege der Caritas Kelheim, spielte bei der Bewältigung der Krise eine entscheidende Rolle. Bereits vor Bekanntwerden der ersten Infektionen im Landkreis konnte ein Maßnahmenplan erstellt werden, der stets entsprechend der Vorgaben aktualisiert und befolgt wird. Bestmögliche Hygiene und Schutz garantiert die Caritas auch mit ihrem Mahlzeitendienst im Landkreis Kelheim. Für so viel Fürsorge und Engagement, oft über das vorgegebene Maß hinaus, verdienen die Angestellten der Sozialstationen Respekt. Die Caritas-Seniorendienste im Landkreis Kelheim freuen sich, dass auch in diesem Jahr zum alljährlichen Gedenktag erneut Einkaufsgutscheine an die Mitarbeiter in der Caritas-Pflege herausgegeben werden können. 

Weitere Infos über die Arbeit und Angebote der Caritas-Sozialstationen und zu Pflegeleistungen unter 09441/50 07 33 abrufbar.